Lumineszenz

 

 

Probenaufbereitung

Nach dem Sieben der Probe, durch das man die gewünschte Korngrößenfraktion erhält – für die Grobkornaufbereitung den Bereich zwischen 90 µm und 200 µm, für die Feinkornmethode 4 µm - 11 µm – wird die Probe mit HCl und H2O2 behandelt, um einerseits die Karbonate und andererseits das organische Material zu beseitigen.

a) Grobkornfraktion:
Um den Quarz von den Feldspäten und den Schwermineralen zu trennen, wird eine Schwerelösung verwendet. Die dadurch gewonnene Quarzfraktion wird mit HF behandelt, um eine äußere Schicht von ca. 20 µm zu entfernen. Auf diese Weise ist es möglich, die Alpha-Strahlung zu vernachlässigen. Im Anschluss ist eine erneute Siebung erforderlich, um die Körner auszusondern, die durch die Ätzung einen Krongrößendurchmesser von weniger als 90 µm aufweisen.

b) Feinkornfraktion:
Um die gewünschte Korngröße von 4 µm bis 11 µm zu erhalten, wird auf das Stokes-Gesetz zurückgegriffen (verschiedene Sinkgeschwindigkeit unterschiedlich großer Körner). Als Ergebnis erhält man ein Polymineralgemisch. Um reinen Quarz zu erhalten, muss die Probe mit H2SiF6 behandelt werden. Dieser letzte Schritt kann mit einem Verlust von bis zu 80% der Probenmenge verbunden sein.

 

Weiterführende Informationen zur Probenaufbereitung finden Sie unter dem Menüpunkt Downloads unter Allgemeines zur Lumineszenz.

 

 

 

 

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